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Schützen werben Jugendliche

Gerd Hillebrandt, neuer Präsident des Schützenkreises Wesermünde-Nord, hatte zum Neujahrsempfang ins Rathaus in Bad Bederkesa eingeladen. Es war ein ebenso informativer wie geselliger Abend.

Zahlreiche Grünröcke aus rund 30 Vereinen hatten sich im Sitzungssaal eingefunden, darunter auch der Präsident des Bezirksschützenverbandes Bremerhaven-Wesermünde, Jürgen Wintjen, zahlreiche verdiente Ehrenmitglieder sowie Samtgemeindebürgermeister Sven Wojzischke und Fleckensbürgermeister Uwe Bischoff (beide CDU).

Der Neujahrsempfang war eine willkommene Gelegenheit, die Pläne des Vorstands für das kommende Jahr vorzustellen. Und es ist einiges geplant. Die Mitgliederzahlen in den Schützenvereinen sind rückläufig, es hapert vor allem an der Gewinnung des Nachwuchses.

Dem will man jetzt entgegenwirken und legt dabei den Fokus ganz eindeutig auf eine verstärkte Jugendarbeit. Was auch bedeutet, dass man sich den neuen Medien weiter öffnet und besonders das Internet mit einbezieht. Neben einer Homepage soll zukünftig auch eine eigene Facebook-Seite mit Informationen über die Arbeit und Angebote des Schützenkreises aufwarten können. Zudem hat das Team um Jugendsportleiterin Sibylle Cappelmann die Planung für einen „Tag der Jugend 2012“ aufgenommen.


Anstoßen auf ein erfolgreiches Jahr (von links): Bezirkspräsident Jürgen Wintjen, Peter Krause, Samtgemeindebürgermeister Sven Wojzischke, Ernst-August Schaade, Manfred Massow, Siegfried Kröger, Fleckensbürgermeister Uwe Bischoff und Präsident Gerd Hillebrandt. Foto pr
►Bilder vom Neujahrsempfang◄

Samtgemeindebürgermeister Sven Wojzischke (CDU) lobte in seiner Ansprache die Beständigkeit, die gerade von den Schützenvereinen ausgehe. „Sie sind eine der tragenden Säulen der Gemeinschaft, und das oftmals schon seit mehr als 100 Jahren“, erklärte Wojzischke und dankte für das Engagement.

Jürgen Wintjen, Präsident des Bezirksschützenverbands Bremerhaven-Wesermünde, brachte hernach das brandaktuelle Thema „Waffensteuer“ auf den Plan. In einer flammenden Rede brachte er deutlich seinen Unmut zum Ausdruck, was eine eventuelle Waffensteuer betrifft. „Das wäre der Untergang für den Schießsport“, fand Wintjen markige Worte. Besagter Entwurf sieht unter anderem vor, dass eine Waffensteuer in Höhe von 300 Euro pro Gewehr erhoben werden soll. Der Präsident machte keinen Hehl daraus, dass er den Steuerentwurf der SPD-Fraktion in der Bremischen Bürgerschaft für wenig ausgegoren hält und forderte zum Widerstand auf. Abschließend gab es im Schützenkreis noch reichlich Gelegenheit für Fachsimpeleien und Gespräche in geselliger Runde. Denn auch das gehört dazu.

 
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